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Yogatherapie vs. Yoga: Was ist der Unterschied und was passt zu dir?

  • Autorenbild: Andrea Blazquez
    Andrea Blazquez
  • 22. Nov. 2024
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 19. Dez. 2024

Wenn wir an Yoga denken, kommen uns oft Bilder von entspannenden Dehnübungen, meditativen Momenten und Atemtechniken in den Sinn. Doch was genau ist Yogatherapie – und wie unterscheidet sie sich von einer klassischen Yogastunde? Beide Ansätze haben viele Gemeinsamkeiten, aber auch entscheidende Unterschiede, die darüber bestimmen, welcher Weg der richtige für dich ist.

In diesem Artikel werfen wir einen genaueren Blick darauf, was Yoga und Yogatherapie ausmacht und wie du herausfinden kannst, welcher Ansatz deine Bedürfnisse am besten unterstützt.





Was ist Yoga?

Yoga ist eine jahrtausendealte Praxis, die ursprünglich aus Indien stammt und Körper, Geist und Seele in Einklang bringen soll. Der Fokus liegt auf einer Kombination aus:

  • Körperübungen (Asanas): Fördern Beweglichkeit, Kraft und Balance.

  • Atemtechniken (Pranayama): Unterstützen Entspannung und Energiefluss.

  • Meditation: Fördert Achtsamkeit und innere Ruhe.


Moderne Yogakurse sind oft darauf ausgelegt, allgemeines Wohlbefinden zu fördern, Stress abzubauen und eine körperliche Praxis zu entwickeln. Yoga eignet sich für Menschen, die eine regelmäßige Bewegungspraxis suchen, ihre Flexibilität verbessern oder einfach mehr Ruhe in ihren Alltag bringen möchten.


Was ist Yogatherapie?

Yogatherapie ist ein therapeutischer Ansatz, der Yoga individuell auf die gesundheitlichen und emotionalen Bedürfnisse einer Person abstimmt. Sie kombiniert die traditionellen Weisheiten des Yoga mit modernen medizinischen Erkenntnissen. Im Zentrum steht die gezielte Unterstützung bei körperlichen, mentalen oder emotionalen Herausforderungen.


Typische Einsatzbereiche der Yogatherapie:

  • Stress und Burnout

  • Ängste und depressive Verstimmungen

  • Chronische Schmerzen oder Verspannungen

  • Anpassung an Lebensveränderungen oder Erkrankungen (z. B. Brustkrebs)


Im Unterschied zu einem Yoga-Gruppenkurs wird die Yogatherapie individuell gestaltet. Übungen, Atemtechniken und Meditationen werden auf deine aktuellen Bedürfnisse und Fähigkeiten abgestimmt, um Heilung und Wohlbefinden zu fördern.


Die wesentlichen Unterschiede zwischen Yoga und Yogatherapie


Aspekt

Yoga

Yogatherapie

Ziel

Allgemeines Wohlbefinden und Fitness

Individuelle Unterstützung bei spezifischen Herausforderungen

Ansatz

Gruppenunterricht mit vorgegebenen Übungen

Einzelarbeit mit maßgeschneiderten Übungen

Teilnehmende

Geeignet für alle, unabhängig von Beschwerden

Fokus auf individuelle Bedürfnisse und gesundheitliche Themen

Dauer und Intensität

Regelmäßige Praxis ohne festen Behandlungsrahmen

Strukturierte Sitzungen mit regelmäßigen Anpassungen

Integration

Allgemeine Übungen für Alltag und Wohlbefinden

Therapeutische Übungen zur gezielten Unterstützung

Für wen eignet sich was?

Yoga ist ideal für dich, wenn:

  • Du eine regelmäßige Bewegungspraxis suchst, die dich entspannt und stärkt.

  • Du dich allgemein fitter, flexibler und achtsamer fühlen möchtest.

  • Du gerne in einer Gruppe praktizierst und dich von einem festen Ablauf inspirieren lässt.


Yogatherapie ist ideal für dich, wenn:

  • Du mit spezifischen körperlichen oder emotionalen Herausforderungen kämpfst.

  • Du eine persönliche, maßgeschneiderte Unterstützung möchtest.

  • Du Übungen suchst, die genau auf deine Situation abgestimmt sind.

  • Du einen sanften und individuellen Einstieg ins Yoga suchst.


Warum Yogatherapie oft mehr als nur Yoga bietet

Yogatherapie ist besonders hilfreich, wenn du nach einer achtsamen Methode suchst, die dich gezielt unterstützt. Sie kann dir dabei helfen, deine Selbstwahrnehmung zu stärken und dir Werkzeuge an die Hand geben, um besser mit deinen Herausforderungen umzugehen. Der Fokus liegt darauf, dein körperliches und emotionales Wohlbefinden zu fördern, ohne dich zu überfordern.


Fazit: Was ist das Richtige für dich?

Ob Yoga oder Yogatherapie der richtige Weg für dich ist, hängt von deinen Bedürfnissen und Zielen ab. Wenn du eine allgemeine Praxis suchst, die dich körperlich stärkt und entspannt, ist Yoga ein guter Einstieg. Wenn du hingegen eine individuell angepasste Unterstützung suchst, die gezielt auf deine Herausforderungen eingeht, ist Yogatherapie genau das Richtige.


Egal, wofür du dich entscheidest: Beide Wege bieten dir die Möglichkeit, achtsamer mit dir selbst umzugehen und deine Gesundheit ganzheitlich zu stärken.

Bist du neugierig geworden? Lass uns gemeinsam herausfinden, wie dich Yogatherapie unterstützen kann.


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